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Du liegst nicht falsch, Genosse Scheer, denn Bienen und Blütenpflanzen förderten ihre Entwicklung gegenseitig (Co-Evolution), wie folgender Text beschreibt:
>>Vermutlich haben sich Bienen und Blütenpflanzen gemeinschaftlich entwickelt und ihre Entwicklung gegenseitig gefördert: Vorläufer der heutigen Bienen könnten sich von den Pollen windbestäubender Pflanzen ernährt haben. Indem sie die Pollen von Pflanze zu Pflanze weiter trugen, verbesserten sie deren Fortpflanzungschancen. Die Pflanzen begannen sich darauf einzustellen und entwickelten süße Säfte, um die Tiere an sich zu binden. Mit der Zeit passten sich beide, Bienen und Blütenpflanzen, immer besser aneinander an: die Pflanzen entwickelten ihre heutigen Blütenformen mit tiefen Nektarkelchen und Staubfäden, die Bienen ihre langen Rüssel, um gut an den Nektar heranzukommen, und ihr speziell an den Pollentransport angepasstes Haarkleid.
Heute sind Bienen und Blütenpflanzen perfekt aufeinander abgestimmt und wechselseitig aufeinander angewiesen. Eine solche gemeinschaftliche Entwicklung bezeichnet man als Ko-Evolution.<<
Quelle: Wikipedia, die freie Enziklopädie
Weiters sind hochsoziale Gesellschaftsformen, wie Bienenstaaten, unter den Bienenarten die Ausnahme, also nur bei den Apinae, Bombinae und Meloponinae, also bei den Honigbienen, den Hummeln und einigen Wespenarten. Die meisten Bienen kümmern sich alleine um ihre Nachkommenschaft, wobei Männchen reine Fortpflanzungsfunktion übernehmen, also nichts mit der Gaude - nur Chimpansen haben Gaude.
Dieses gesagt habend, das ist ein hochinteressantes Thema, das du hier angeschnitten hast.
Ich empfehle mich.
__________________ »Woran arbeiten Sie?« »Ich bereite me...n Irrtum vor.« Dieses gesagt habend: ich halte es selbstverständlich für groben Unfug, das Hermeneutische transzendieren zu wollen, indem man es stets voraussetzt.
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